Website-Kosten nach Anbieter im Vergleich
Der größte Kostenfaktor ist die Frage, wer Ihre Webseite erstellt. Die folgenden Richtwerte gelten für eine typische Unternehmenswebseite mit 5 bis 10 Unterseiten (alle Preise netto):
| Anbieter | Erstellung | Laufend / Monat | Änderungen |
|---|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Jimdo & Co.) | 0 € + eigene Zeit | 15–40 € | selbst |
| Freelancer | 800–3.000 € | 10–40 € | nach Aufwand |
| Webagentur | 2.000–10.000 €+ | 30–150 € | nach Stundensatz |
| webmanufaktur1 (Leasing) | 0 € | 45 € / 85 € / 165 € | kleine Änderungen inklusive |
Wovon hängen die Kosten einer Website ab?
1. Umfang und Anzahl der Unterseiten
Eine einfache Landingpage mit Impressum und Datenschutz ist deutlich günstiger als eine Webseite mit 20 Unterseiten. Jede Seite muss konzipiert, gestaltet, befüllt und optimiert werden.
2. Individuelles Design oder Vorlage
Ein maßgeschneidertes Design kostet mehr als ein angepasstes Template. Entscheidend ist, dass das Design zu Ihrer Marke passt und auf allen Geräten funktioniert.
3. Funktionen
Kontaktformulare sind Standard. Terminbuchung, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereiche, Online-Shop oder Schnittstellen zu anderen Systemen erhöhen den Aufwand deutlich.
4. Inhalte: Texte und Bilder
Liefern Sie Texte und Fotos selbst, sparen Sie Geld. Professionelle Texte und Fotoshootings kosten extra, verbessern aber Wirkung und Auffindbarkeit.
5. SEO und Barrierefreiheit
Technische Suchmaschinenoptimierung, schnelle Ladezeiten und Barrierefreiheit gehören heute zum Standard. Für bestimmte Angebote an Verbraucher, etwa Online-Shops, schreibt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) seit Juni 2025 Barrierefreiheit sogar gesetzlich vor.
Laufende Kosten einer Website
Nach der Erstellung fallen jedes Jahr Kosten an, die oft unterschätzt werden:
- Domain: ca. 1 – 3 € pro Monat
- Hosting inkl. E-Mail: ca. 5 – 30 € pro Monat
- SSL-Zertifikat: oft inklusive, sonst bis 10 € pro Monat
- Wartung & Sicherheitsupdates: ca. 30 – 100 € pro Monat bei Agenturen
- Änderungen: meist nach Stundensatz, typischerweise 60 – 120 € pro Stunde
Über fünf Jahre gerechnet übersteigen die laufenden Kosten bei vielen Webseiten die ursprünglichen Erstellungskosten. Deshalb lohnt sich der Blick auf die Gesamtkosten.
Website ohne Erstellungskosten: So funktioniert's
Beim Webseiten-Leasing („Webseite mieten“) entfällt die Einmalzahlung. Bei webmanufaktur1 zahlen Sie 0 € für die Erstellung und eine feste Monatspauschale, in der Erstellung, Hosting, Domain, SSL, Wartung, kleine Änderungen und Support enthalten sind. Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate. Alle Details finden Sie auf der Seite Die 0-€-Webseite und unter Webseite mieten.
5 Tipps, um bei den Website-Kosten zu sparen
- Starten Sie mit dem, was Sie wirklich brauchen – erweitern können Sie später.
- Bereiten Sie Texte, Logo und Bilder vor, bevor die Umsetzung beginnt.
- Vergleichen Sie Gesamtkosten über 3 bis 5 Jahre, nicht nur den Erstellungspreis.
- Achten Sie darauf, dass Wartung und Sicherheitsupdates geregelt sind.
- Prüfen Sie Modelle ohne Anfangsinvestition, wenn Liquidität knapp ist.